• BERNHARD CLASEN • |
Zehn Tage vor der Bundestagswahl im September 2005 hatte Präsident Putin noch einmal seinen Freund Gerhard
Schröder besucht. Im Mittelpunkt des Besuches stand die Unterzeichnung eines deutsch-russischen Abkommens
über den Bau einer rund fünf Milliarden teuren Ostsee-Gaspipeline. Die Pipeline wird die bisherigen
Transitländer Polen, Weißrussland und die Ukraine umgehen, und so Transitgebühren einsparen.
In einer ersten Phase werden 2010 und 2011 pro Jahr 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas nach Deutschland fließen,
anschließend soll mit einem zweiten Leitungsstrang die Leistung verdoppelt werden. Derzeit liegt der
bundesdeutsche Gasverbrauch bei etwa 90 Milliarden Kubikmetern pro Jahr – die neue Pipeline kann also einen
erheblichen Teil der deutschen Gasversorgung gewährleisten.
Verantwortlich für das Projekt ist die „Nord Stream AG“, eine Gesellschaft, in der die russische
Erdgasgesellschaft Gazprom mit 51% die Aktienmehrheit hält. Die Wintershall AG, eine Tochtergesellschaft
der BASF AG und die E.ON Ruhrgas sind mit jeweils 24,5% beteiligt. Aufsichtsratsvorsitzender ist
Gazprom-Vertreter Gerhard Schröder.
Doch die Kostenersparnis, die man sich bei dem deutsch-russischen Projekt durch die direkte
Trasse durch das Meer unter Umgehung der Transitstaaten Polen, Weißrussland und der Ukraine
erhofft, kann sich letzten Endes als Luftblase erweisen. Die ökologischen und politischen Bedenken
von Anrainerstaaten wie Estland, Finnland, Schweden und Umweltverbänden sind erheblich. Langfristig
dürfte eine auf dem Landweg verlaufende Trasse kostengünstiger und mit weniger politischen
Risiken behaftet sein.
Erdgasleitung über Giftgasfässer
Wer am Ostseestrand einen Spaziergang macht, sollte sich hüten, angeschwemmte weiße Plastikteilchen
in die Hand zu nehmen. Es könnte sich nämlich um weißen Phosphor handeln. Und der ist hochgiftig.
über 400.000 Tonnen Chemiewaffen, darunter Arsen, Phosgen, Senfgas und Tabun und 120.000 Seeminen waren nach
Ende des Zweiten Weltkrieges in die Ostsee gekippt worden. Zwar sind die Gebiete, in denen die Waffen dem Meer
übergeben worden sind, heute bekannt, doch die Lagerstätten der Waffen sind nur ungenügend in
den Karten von Schifffahrt und Marine festgehalten.
Die Pipeline wird Gebiete durchqueren müssen, in denen sich diese Waffendepots befinden. Da sich auf den
rostigen Fässern in den Jahrzehnten nach dem Weltkrieg Sedimente gebildet haben, dürfte es immer
schwerer werden, alle Giftquellen genau festzustellen. Eine mechanische Einwirkung auf die Fässer beim
Bau einer Pipeline kann Munition zur Explosion bringen. Durch die Eingriffe in das Ökosystem Ostsee wird
vermehrt Munition freigelegt werden, die dann die gesamte Fischerei gefährdet.
Sollte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg die Gasleitung bei einer Explosion im Betrieb beschädigen,
könnte das ausströmende Gas explodieren und sogar Schiffe zum Kentern bringen.
Politische Kritik
Dass man sich für den Seeweg durch die Ostsee entschieden hat, hat keine technische, wirtschaftliche
oder gar ökologische Gründe. Vielmehr ist der Trassenverlauf eine politische Entscheidung.
Nur wenige Wochen nach der verlorenen Bundestagswahl nahm Gerhard Schröder ein Angebot von Wladimir Putin
an und wechselte in den russischen Staatskonzern Gazprom. Dieser wiederum entsandte den Altkanzler als
Vorsitzenden in den Aufsichtsrat der „Nord Stream AG“. Schröder, der Putin einmal einen „lupenreinen
Demokraten“ genannt hatte, scheint sich nicht daran zu stören, dass Gazprom eine aktive Rolle bei
der Gleichschaltung der russischen Medien gespielt hat.
Bei vergangenen Konflikten zwischen der russischen Seite und ihren slawischen Nachbarn hatte der russische
Pipeline-Monopolist Transneft mehrfach die Leitung abgestellt. In der Folge waren nicht nur Weißrussland,
sondern auch weitere Nachbarn, wie Polen, Tschechien und Deutschland ohne russisches Rohöl geblieben.
Deutschland, das bald über die Ostseepipeline direkt Gas aus Russland wird beziehen können,
wird in Zukunft von Pipelinestreitigkeiten und einem Zudrehen der Pipeline für einen russischen
Nachbarn nicht mehr betroffen sein. In den mitteleuropäischen Ländern befürchtet man zu
Recht, dass man dann bei Pipelinestreitigkeiten mit Russland wohl nicht mehr mit deutscher Solidarität
wird rechnen können.
Besonders heftig ist die Kritik aus Polen. Der polnische Verteidigungsminister Radek Sikorski verglich
2006 das deutsch-russische Ostseepipeline-Abkommen gar mit dem Hitler-Stalin-Pakt. Berlin unterstütze
Moskau beim Ausspielen seiner Macht als Energielieferant, so der Vorwurf aus Warschau.
Eine weitere Befürchtung kommt aus Schweden: Russland könne die Röhrenleitung auf dem
Meeresgrund mit Spionagewanzen ausstatten. Diese würden dann genau das machen, was bisher die
russischen Aufklärungs-U-Boote vor den Küsten Skandinaviens gemacht hätten.
Die Pipeline auf das Festland!
Der Betrieb von gefährlicher Technik sollte so organisiert sein, dass jeder Streckenabschnitt
jederzeit einwandfrei kontrolliert und Unregelmäßigkeiten sofort entgegengesteuert werden kann.
Dies scheint mir bei einer Festland-Pipeline eher als bei der Ostseepipeline möglich zu sein.
Der deutsch-russische Alleingang bei diesem Riesenprojekt birgt große politische Risiken in sich.
Länder wie Polen, Weißrussland, die Ukraine und die baltischen Staaten, deren Verhältnis
zu Russland sich in der letzten Zeit erneut verschlechtert hat, fühlen sich von Deutschland und Russland
an den Rand gedrängt.
Auf den Spuren der Pipeline
Von Grigorij Pasko
Eigentlich beginnt die Ostseepipeline im russischen Grjasowetz, führt auf dem Festland an St. Petersburg
vorbei und nimmt schließlich im russischen Ostseehafen Wyborg ihren Weg durch das Meer, wo sie in Lubmin
bei Greifswald anlanden wird.
Die Gaspipeline ist in vielen Punkten umstritten. Bei dem Großprojekt sollen langfristig über
50 Milliarden Kubikmeter Gas durch zwei Rohrleitungen pro Jahr nach Deutschland gelangen.
Ich habe mich dieses Jahr auf den Weg gemacht, war auf den Spuren der Pipeline von ihrem Ausgangsort in
Grjasowetz (Russland), habe die Orte Grjasowetz, Babajewo, und die Portowaja Bucht im Bezirk Leningrad besucht.
Wenig später war ich in Greifswald und Lubmin. Ich wollte wissen, welche Auswirkungen die Pipeline auf
die Natur hat, wie die Menschen leben, durch deren Orte die Pipeline verläuft, wie die Akzeptanz der
Pipeline in der Bevölkerung ist, wie die Gazprom-Arbeiter leben.
Eine Woche lang bereiste ich den russischen Landabschnitt der Pipeline von Grjasowetz (Gebiet Wologda)
nach Wyborg (Gebiet Leningrad).
Als erstes wandte ich mich vor Antritt meiner Reise an die Öffentlichkeitsabteilung von Gazprom. Doch
dort wimmelte man mich schnell ab. Ich könnte ja alle wichtigen Informationen der offiziellen
Internet-Seite entnehmen. Außerdem, so eine Gazprom-Sekretärin am Telefon, sei mein Besuch
„nicht empfehlenswert“, im Baubereich sei nichts als Matsch, die Geräte stünden derzeit still,
die Straßen seien gesperrt.
Doch so ganz unbekannt ist mir diese Vorgehensweise nicht. Bei einem Gespräch mit der staatlichen
Atombehörde hatte man mich einmal gebeten, meinen Artikel doch vor Veröffentlichung mit der
Behörde „abzustimmen“.
Ich machte mich also auf eigene Faust auf den Weg. Und die Menschen, die ich dann auf der Baustelle
antraf, waren gesprächsbereiter als all die Bürokraten der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit in Moskau.
Wer in Deutschland von russischem Gas lebt, lebt gut. Wer als Arbeiter für den Betrieb der Gasleitung
hart arbeiten muss, lebt schlecht. Gerade einmal knapp 200 Euro erhält er im Monat. Fachleute in
der Kompressorstation von Grjasowetz erhalten mehr, ca. 800 Euro pro Monat. Und noch eine weitere
interessante Beobachtung habe ich machen müssen: die Menschen, die in Russland buchstäblich
auf dem Gas sitzen, müssen ihre Häuser zum großen Teil mit Holz beheizen. Sie erhalten
kein Gas.
Grjasowetz
An der Kompressorstation Grjasowetz nimmt die Pipline ihren Ausgang. Hier arbeiten vier Gaspumpenstationen,
eine weitere ist im Bau. In Grjasowetz warten die russischen Spezialisten 16 Gasverteilerstationen und 1300
Kilometer des Hauptgasstranges. Mehr als 600 Menschen sind hier angestellt.
Es kostete mich viele Überredungskünste, um den Chefingenieur von Grjasowetz, Alexander Konowalow,
zu einem Gespräch bewegen zu können. Zuerst wollte er wissen, ob ich denn überhaupt eine
Genehmigung habe.
Auf den Umweltaspekt angesprochen versicherte er mir, dass man natürlich alle Umweltanforderungen
genau einhalten werde. Jeder Ingenieur habe sich hier zu Kursen in Umweltfragen anmelden müssen.
Ich habe mir auch Wohnungen von Gasprom-Spezialisten in Grjasowetz angesehen. Sie sind sicherlich besser
als die Wohnungen der restlichen Dorfbevölkerung. Und kürzlich war im Dorf – mit Geldern von
Gazprom – eine Kirche gebaut worden.
Zunächst war mein Besuch bei der örtlichen Verwaltung von Grjasowetz nicht von Erfolg
gekrönt. Der Verwaltungschef sei gerade auf einer Sitzung in Wologda, ließ man verlauten,
seine Stellvertreter im Urlaub. Ich machte mich trotzdem auf in das Verwaltungsgebäude, besuchte
die Abteilung für den Schutz der natürlichen Ressourcen. Auch hier war der Chef nicht
erreichbar. Aber ein kleiner Beamter saß an seinem Schreibtisch. Doch er hatte kein großes
Interesse an einem Gespräch mit mir. Weder über die Pipeline noch über Umweltschutz
wolle er mit mir reden, sagte er mir, ohne seinen Blick vom Bildschirm zu wenden. „Bei uns ist alles
in Ordnung“ meinte er und fügte hinzu: „Die Gazprom-Arbeiter schaden der Umwelt nicht“. Danach
hatte ich ja gar nicht gefragt.
Die Kleinstadt Grjasowetz hinterließ mir den Eindruck einer typischen sowjetischen Kleinstadt der
Breschnew-Zeit. Im Ortscafe konnte man noch echte sowjetische Gerichte serviert bekommen, Auswahl und
Qualität waren entsprechend. Als wäre die Breschnew-Zeit nie zu Ende gegangen. Nur die Kirche
legte Zeugnis davon ab, dass wir inzwischen in einer anderen Zeit angelangt sind.
Babajewo: Schuhmacher ohne Schuhe
Kürzlich feierte das Städtchen Babajewo seinen hundertsten Geburtstag. Babajewo liegt an einem
kleinen Fluss, dem Kolp. Alles, so schien es mir, ist klein in dieser Stadt: die Häuser, die Denkmäler,
ja sogar die Menschen.
Doch in Babajewo gibt es auch etwas Großes, etwas Unsichtbares: drei riesige Gaspipelines,
die in einem Meter Tiefe vergraben sind. Berühmt geworden war Babajewo, als man 2005 für
den russischen Teil der Pipeline die erste Schweißnaht gesetzt hatte.
Und Gazprom-Vorstandsvorsitzender Alexej Miller hatte beim feierlichen Schweißen der ersten
Naht erklärt: „Dieses Projekt ist langfristig angelegt. Es soll die wachsenden Bedürfnisse
eines vereinten Europas nach russischem Gas befriedigen.“. Mit anderen Worten: Russlands Bürger
werden von diesem Gas nichts bekommen.
Natürlich kennen nicht alle Einwohner von Babajew dieses Miller-Zitat. Sonst hätten sie mich
nicht ständig gefragt, wann wohl auch sie Erdgas zu einem niedrigen Preis erhalten werden. Nach wie
vor beziehen sie Erdgas aus teuren Flaschen oder beheizen ihre Wohnung mit Holz.
Auch ansonsten ist das Leben in Babajewo nicht sehr erfreulich. So wurde bei den Feierlichkeiten zum
hundertsten Geburtstag bekannt, dass die Ausgaben für Wohnungsbau und öffentliche Versorgungsbetriebe
nur zu 30 Prozent finanzierbar seien. Die Stadt habe Stromschulden in Höhe von 2,5 Millionen Rubel,
Heizungsschulden in Höhe von 9 Millionen Rubel.
Wenig Optimismus strahlt auch der Bürgermeister aus:
Die Menschen lebten heute mit der Pipeline nicht besser und nicht schlechter. Sicherlich hatten einige
Bewohner der Kleinstadt bei der Pipeline Arbeit gefunden. Doch die Hoffnung, dass mit der Pipeline auch
die Bevölkerung von Babajewo funktionierende Gasanschlüsse erhalten würde, habe sich leider
nicht erfüllt. Nach wie vor beziehe man das Gas aus Flaschen. Die Gasindustrie hatte den örtlichen
Behörden versprochen, den Ausbau des Straßennetzes mit zu finanzieren. Doch bisher ist aus diesen
Versprechungen nichts geworden.
Nach dem Gespräch mit dem Bürgermeister ging ich in den Stadtbezirk Ustjushenskij-Trakt. Dieser
Bezirk befindet sich auf der anderen Seite der Einsenbahngleise. Es gibt jedoch keine Brücke für
Fußgänger, die in diesen Stadtteil führen würde. Wer also nach Ustjushenskij-Trakt will,
muss auf eigenes Risiko über die Gleise gehen. Geld für eine kleine Fußgängerbrücke
gibt es nicht.
Auf der Kompressorstation von Babajewo spreche ich mit dem Ingenieur Eduard Sudarinin. Auf der Kompressorstation,
so Sudarinin, würden 200 Menschen arbeiten. Doch die Stimmung sei schlecht. Die Jugendlichen kämen nur
selten zur Arbeit. Bei der Eisenbahn verdiene man eben besser.
Selbst wer bei der Gaspipeline beschäftigt sei, habe nicht unbedingt einen funktionierenden Erdgasanschluss.
Und so müsse man sich eben weiterhin Flüssiggas in Flaschen zu 275 Rubeln kaufen. Man fühle
sich, wie es im Russischen so schön heiße, wie ein Schuhmacher ohne Schuhe.
Portowaja Bucht (Gebiet Leningrad)
Als mein Fahrer und ich auf die Hauptverkehrsstrasse Richtung Finnland fuhren, warnte uns ein Schild am
Straßenrand. Wir befänden uns nun auf Grenzgebiet. Erfreulicherweise sind die Strassen nach
Finnland in einem relativ guten Zustand.
Nach dem Dorf Kondratjewo verlief unsere Route wieder über eine unbefestigte Strasse. Dann kamen wir
über einen Waldweg zum Dorf Bolschoj Bor. Hier bat ich meinen Fahrer anzuhalten. Die Einheimischen
reagierten auf all meine Fragen mit Unwillen: offensichtlich machte sich der Einfluss des Grenzstreifens
bemerkbar. Selbst einer derjenigen, die ihren Mut zusammennahmen und ein Interview gaben, stellte mir
die Bedingung, dass ich in dem Artikel nicht seine Arbeit erwähnen dürfe. Dies, so gab er mir
zur Antwort, sei ein Geheimnis.
Der Mann wurde Leonid genannt. Dem Aussehen nach war er über Fünfzig. Er sagt, dass er davon
träumt, vor der Rente noch einen Job bei der Kompressorstation zu bekommen, die in der Umgebung gebaut
werden wird. Natürlich mag er es nicht, gleich bei seinem Haus Bäume gefällt würden,
aber er hoffe, dass die Umwelt nicht gravierend beeinträchtigt werden wird. Im Allgemeinen, so sagte
er, sei die Gaspipeline eine gute Sache. Und auch, dass er darauf vertraue, dass die Gasleute die Häuser
auf dem Land an das Gas anschließen werden. Ich wollte ihn wirklich nicht beunruhigen, aber mir blieb
keine Wahl; also erzählte ich ihm von den Einwohnern von Babajewo, die schon seit zwanzig Jahren
buchstäblich auf den Gaspipelines leben und in ihren Häusern dieses Gas nicht zu sehen bekommen.
Leonids Miene verdunkelte sich.
Danach fuhren wir Richtung Portowaja – Bucht. Und so sind wir fünf, sechs Kilometer hinter Bolschoi Bor,
endlich da. Oblast Leningrad, Rayon Wyborg. Der Finnische Meerbusen, die Portowaja – Bucht. Die Schönheit
ringsherum ist unbeschreiblich. Überall hört man Vogelgesang, jungfräuliche Wälder, makellose
Gewässer.
Mit all dem wird es in ein paar Monaten vorbei sein. Natürlich werden die Bauherren Umweltnormen beachten.
Aber die Vögel und die Bäume werden verschwunden sein. Und das Wasser wird nicht mehr kristallklar sein.
In den Medien fanden sich bereits Berichte über den geplanten Bau von Zufahrt- und Erschließungsstraßen
in dieser Gegend, von Infrastruktur, Häusern für die Arbeiter. Und es heißt auch, dass die Erdgasleitung
einer Kontrolle durch staatliche Aufsichtsorgane unterliege und strikt ökologisch organisiert sei.
Insgesamt lässt sich zum russischen Teil der Pipeline anmerken: es gibt bis jetzt noch keine schlüssige
Umweltverträglichkeitsstudie zum Nord-Stream-Gaspipelineprojekt. Während in der Umgebung von Babajewo die
Rohre bereits verlegt werden, haben die Arbeiten bei Grjasowetz noch nicht begonnen. In der Umgebung von Wyborg
ist man gerade bei den geologischen Vermessungen.
Immer wieder versichern uns die Bauherren der Pipeline, dass russische und ausländische Journalisten
während der Montagearbeiten zur See freien Zugang zu den Baustellen erhalten. Wenn ich einmal von meinen
Erfahrungen ausgehe, die bei meinem Versuch, vom russischen Teil der Pipeline zu bereichten, gemacht habe,
halte ich es für fraglich, ob diese Zusagen auch wirklich eingehalten werden.
Am 22. September 2007 erhielt Grigorij Pasko zusammen mit Tony Judt den Friedenspreis der Stadt Osnabrück.
Mehr Informationen über den Preis finden Sie hier.
Zurück
• BERNHARD CLASEN •
Für Frieden, Menschenrechte, Soziale Gerechtigkeit und Ökologie
Bernhard Clasen © 2001 - 2007
Design: Zaira Aminova