• BERNHARD CLASEN •
|
Politische Arbeit mache ich nicht nur am Bildschirm meines Computers, über Internet und per E-Mail. Eine zentrale rolle in meinem politischen Engagement spielen meine Kontakte. Nur gemeinsam mit Kollegen, Freunden, Gleichgesinnten und Organisationen kann ich meine Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit, einer Welt ohne Atomkraftwerke, Frieden und Freundschaft umsetzen.
Deswegen will ich hier einige meiner wichtigsten Freunde, Partner, Kollegen und Organisationen in alphabetischer Reihenfolge nennen:
Mit folgenden Personen und Organisationen arbeite ich zusammen:
|
Albert Voskanjan, Stepanakert/Chankendi |
Albert Voskanjan ist der Leiter des „Zentrums für Bürgerinitiativen“ in Nagornij Karabach. Seit 2000 arbeiten wir in der Vermisstenfrage des Karabach-Konfliktes zusammen |
|
Seit 2000 |
|
Alla Jaroshinskaja, Moskau |
Alla Jaroshinskaja war lange Jahre Berater von Präsident Boris Jelzin. Für ihre Enthüllungen zu Tschernobyl erhielt die aus der Ukraine stammende Physikerin 1992 den alternativen Nobelpreis. Für Alla Jaroshinskaja hatte ich mehrere Vortragsreisen durch Deutschland organisiert. |
|
Seit 1992 |
|
Amnesty International Deutsche Sektion und Ko-Gruppe Russland |
Mit Amnesty International stehe ich in einem Informationsaustausch. Ich unterstütze Amnesty mit Übersetzungen, Dolmetscheinsätzen und meinen Kontakten in der GUS. |
Seit 1999 |
|
|
Armenische und aserbaidschanische Vermisstenkommissionen |
In meiner Eigenschaft als Co-Vorsitzender der Internationalen Arbeitsgruppe zur Suche von Vermissten und Freilassung von Gefangenen des Karabach-Konfliktes arbeite ich eng mit den staatlichen Vermisstenkommissionen im Gebiet des Karabach-Konfliktes zusammen. |
|
Seit 1995 |
|
Avas Hasanov, Vorsitzender der „Society for Humanitarian Research“, Baku |
Avas Hasanov ist Experte für Flüchtlingsfragen in Aserbaidschan. Seit 2000 arbeiten wir in der Vermisstenfrage des Karabach-Konfliktes zusammen
|
|
Seit 1999 |
|
Barbara Gladysch, Mütter für den Frieden, Düsseldorf |
Barbara Gladysch kämpft seit Jahren für weißrussische Kinder, die unter den Folgen des Reaktorunglücks von Tschernobyl zu leiden haben. Und seit Beginn des ersten Tschetschenienkrieges organisiert Barbara Hilfsprogramme für Kinder, die unter den Folgen dieses Krieges leiden. Zusammen mit dem Engländer Chris Hunter baute sie vor Ort in Tschetschenien ein Reha-Zentrum für Kinder auf. |
|
Seit 2001 |
|
Caritas Frankreich |
Die Caritas Frankreich unterstützt die Arbeit des Vereines „Arbeitsgruppe zur Freilassung von Gefangenen und Suche von Vermissten des Karabach-Konfliktes“, dessen Co-Vorsitzender ich bin. |
Seit 2005 |
|
|
Christa Nickels, langjährige Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Deutschen Bundestag |
Mit Christa Nickels habe ich an mehreren Menschenrechtsfällen und Menschenrechtsthemen gearbeitet. Mehrfach hatte ich Christa Nickels mit russischen Fachleuten besucht. |
|
Seit 1990 |
|
DBU, Deutsche Bundesstiftung Umwelt |
Mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt arbeitete ich auf Bitte des Umweltjournalisten Grigorij Pasko bei der Vorbereitung eines Medienprojektes zusammen |
2005 |
|
|
Deutsch-Russischer Austausch |
Der DRA unterstützt mit seinen Büros in Berlin und St. Petersburg und mit Kooperationspartnern vor Ort in Moskau, Wolgograd, Nazran, Kiew, Minsk und Grodno Bürgerinitiativen, Menschenrechtsorganisationen und nichtstaatliche soziale Einrichtungen. Der DRA fördert die Integration russischsprachiger Migranten durch ehrenamtliches Engagement in Berlin und vermittelt Freiwillige zur längerfristigen Mitarbeit in Bürgerinitiativen zwischen West- und Osteuropa. |
1998 |
|
|
Deutsch-Russischer Integrationsverein, Mönchengladbach |
Der Deutsch-Russische Integrationsverein bemüht sich um die Integration der Menschen aus Russland, will gleichzeitig Brücke sein zwischen Deutschen und Russen. In diesem Verein bin ich der 2. stellv. Vorsitzende. |
|
Seit 2004 |
|
Die Kinder von Tschernobyl, Mönchengladbach e.V. |
Mit diesem Verein, dessen Vorsitzender ich bin, unterstütze ich seit 1990 weißrussische Kinder, die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe in Weißrussland geworden sind. Im Rahmen unserer Hilfsaktionen hatten schon mehrere hundert Kinder aus Belarus die Stadt Mönchengladbach besucht. In der jüngsten Zeit ist es leider etwas still geworden in der Tschernobyl-Arbeit. |
|
Seit 1990 |
|
Elisabeth Schroedter, MdEP |
Mit der Abgeordneten des Europaparlamentes Elisabeth Schroedter besuchte ich 1995 Moskau und Nasran (Inguschetien). Gemeinsame Gespräche mit „Memorial“ 1995 in Strassburg |
|
|
|
Elisabeth Weber |
Elisabeth Weber war lange Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, wo sie sich vor allem mit osteuropäischen Themen und Fragen beschäftigte. Heute ist Elisabeth im Vorstand des Lew Kopelew Forums |
|
Seit 1984 |
|
Flüchtlingsrat Mönchengladbach |
Der Flüchtlingsrat Mönchengladbach e.V. besteht seit 1991. Er wurde von Menschen aus der katholischen und evangelischen Kirche, einzelnen Wohlfahrtsverbänden, Initiativen und interessierten Einzelpersonen gegründet. Unabhängig von Parteien, den Kirchen oder Kommune sind wir sowohl in der Einzelfallberatung als auch in der Betreuung von Übergangswohnheimen aktiv. Im Kontakt zur Verwaltung und zur Politik versuchen wir, die Bedürfnisse der Zufluchtsuchenden zu vertreten. Ich selbst bin seit 2000 Mitglied im Vorstand. |
Seit 1999 |
|
|
Friedensforum Mönchengladbach |
Seit 1991 bin ich im Mönchengladbacher Friedensforum aktiv. 1991 hatten wir zunächst als Initiative unter dem Namen „Kein Blut für Öl“ unsere erste Aktion gegen den Irak-Krieg organisiert. Es folgten weitere große und kleine Aktionen, u.a. gegen die Kriege im Irak, Jugoslawien, Afghanistan, Libanon, Tschetschenien. Der größte Erfolg waren die Demonstrationen gegen den Irak-Krieg 2003 mit einer Beteiligung von 3000 Menschen. |
|
Seit 1991 |
|
Grigorij Pasko, russischer Umweltjournalist |
Grigorij Pasko saß über 3 Jahre in russischer Haft, weil der die Verklappung flüssigen Atommülls durch die russische Armee an die Öffentlichkeit „verraten“ hatte. Im Dezember 2002 organisierte ich eine Großanzeige in der „taz“ für die Freilassung von Pasko. Im Januar 2003 reiste ich mit der Ehefrau von Grigorij Pasko, Galina Morosowa, durch Deutschland. Bei dieser Reise sprachen wir mit Zeitungen, Organisationen und Politikern über den verhafteten Umweltjournalisten. Noch während dieser Reise – wir waren gerade in Berlin – wurde Grigorij am 23. Januar 2003 vorzeitig aus der Haft entlassen. Seit der Freilassung von Pasko arbeiten wir zusammen. Ich organisierte mehrere Vortragsreisen von Pasko durch Deutschland. |
|
Seit 2002 |
|
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Moskau, Tbilisi |
Mit der Heinrich-Böll-Stiftung hatte ich mehrere Projekte der Bereiche Frieden, Menschenrechte und Ökologie in der GUS abgewickelt, auch mit den Büros in Moskau und Tbilisi habe ich zusammengearbeitet. |
Seit 1995 |
|
|
Helmut Lippelt |
Helmut Lippelt war langjähriger außenpolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag. Mit Helmut besuchte ich mehrfach Moskau, Georgien, Abchasien, Armenien, Aserbaidschan. |
|
Seit 1996 |
Dr.Zaira Aminova |
Mit der aus Daghestan stammenden Schriftstellerin, Dichterin und Wirtschaftswissenschaftlerin Zaira Aminova arbeite ich seit 2003 bei verschiedenen Projekten zusammen: die Internet-Seite von Zaira Aminova wurde von mir übersetzt, ebenso einige Gedichte. Wir arbeiten in der UAK Osteuropa der WASG NRW mit, arbeiten gemeinsam an Papieren zur politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Situation in der GUS. |
Seit 2003 |
|
Komitee des Internationalen Roten Kreuzes |
In meiner Eigenschaft als Co-Vorsitzender der Internationalen Arbeitsgruppe zur Suche von Vermissten und Freilassung von Gefangenen des Karabach-Konfliktes habe ich Kontakt zu den Büros des ICRC in Baku, Yerevan und Stepanakert/Chankendi. |
Seit 1995 |
|
|
Lew Kopelew Forum |
Ich bin Mitglied im Lew Kopelew Forum, habe Lew Kopelew noch persönlich gekannt. Ich arbeite ehrenamtlich für das Kopelew-Forum insbesondere bei der Programm-Gestaltung. |
Seit 2002 |
|
|
Linkspartei |
Seit 2005 bin ich Mitglied der Linkspartei. Ich war Direktkandidat der Linkspartei bei den Bundestagswahlen 2005 in Mönchengladbach und bin einer von drei Sprechern des Mönchengladbacher Kreisverbandes. |
Seit 2005 |
|
|
Marion-Dönhoff-Stiftung |
Marion Gräfin Dönhoff gründete ihre Stiftung im Jahre 1988 aus ihren Buchhonoraren und Preisgeldern und setzte sie testamentarisch zur Alleinerbin ein. Die Marion-Dönhoff-Stiftung hat die meine Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus der GUS, wie Svetlana Gannuschkina, Avas Hasanov, Natalja Mironowa, Grigorij Pasko, unterstützt. |
http://www.doenhoff-stiftung.de/
|
Seit 2002 |
|
Menschenrechtszentrum Memorial, Moskau |
Seit Anfang der 90-er Jahre besuche ich bei meinen Moskau-Besuchen regelmäßig die Organisation „Memorial“. Zusammenarbeit in den Bereichen Flüchtlinge, Südkaukasus, Tschetschenien. Für das Netzwerk „Migration und Recht“ und deren Vorsitzende Swetlana Gannuschkina habe ich häufig als Übersetzer und Dolmetscher gearbeitet. |
|
|
|
Natalja Mironowa |
Natalja Mironowa ist Anti-AKW-Aktivistin aus Tscheljabinsk / Ural. Natalja Mironowa lebt in einem Gebiet, das ähnlich wie das Gebiet um Tschernobyl besonders hoch strahlenverseucht ist. Als Vorsitzende der Organisation „Gesellschaft für nukleare Sicherheit“ unterstützt sie Strahlenopfer und setzt sich für eine Energie ohne Atom ein. |
Seit 1993 |
|
|
Paata Zakareishvili, Politologe, Tbilisi |
Paata Zakareishvili ist ein Kenner des georgisch-abchasischen Konfliktes. Während des Krieges zwischen Georgien und Abchasien war Paata für die Vermisstenproblematik und den Austausch der Kriegsgefangenen auf georgischer Seite zuständig. Seit 1998 arbeiten wir in der Vermisstenfrage des Karabach-Konfliktes zusammen. |
|
Seit 1998 |
|
Svetlana Gannuschkina |
Swetlana Gannuschkina ist Flüchtlingsbeauftragte der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“, Mitglied des Menschenrechtsausschusses beim Russischen Präsidenten und Trägerin des Menschenrechtspreises der deutschen Sektion von Amnesty International. Svetlana leitet das Netzwerk „Migration und Recht“ der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial. Das Netzwerk betreibt rußlandweit 56 juristische Beratungsstellen für Flüchtlinge, fünf davon allein in Tschetschenien und Inguschetien. Mit Svetlana Gannuschkina arbeite ich seit 1995 zusammen. Gemeinsam hatten wir 1997 das Gefangenenlager Gobustan in der Nähe von Baku/Aserbaidschan besucht. Und gemeinsam war es uns dabei gelungen, die Freiheit eines armenischen Gefangenen zu erreichen. Damit war der Grundstein gelegt für unsere langjährige Zusammenarbeit für Vermisste und Gefangene des Karabach-Konfliktes. |
|
|
|
Tamara Tschikunova, Taschkent/Usbekistan |
Der Sohn von Tamara Tschikunova wurde zum Tode verurteilt und erschossen. Sie hat die Initiative „Mütter gegen Folter und Todesstrafe“ gegründet, damit nicht auch andere Mütter ihre Kinder beweinen müssen. Tamara setzt sich weltweit für die Abschaffung der Todesstrafe ein, kämpft gegen die Folter in ihrer Heimat Usbekistan. Ich hatte Tamara 2004 und 2005 bei mehreren Reisen durch Deutschland als Dolmetscher und Organisator der Reise begleitet. |
|
Seit 2005 |
|
Valentin Thurn |
Mit dem bekannten Fernsehjournlisten Valentin Thurn gab ich 1992 im Focus-Verlag (Giessen) das Buch „Klassenfeind-Natur – Die Umweltkatastrophe in Osteuropa“ heraus. |
Anfang der 90-er Jahre |
|
|
WASG |
Seit 2005 war ich Mitglied der WASG, einem der beiden Vorläufer der Linkspartei. Hier arbeitete ich im Mönchengladbacher Kreisverband, in den Landesarbeitskreisen Ökologie und Europa und dem Unterarbeitskreis Osteuropa mit. |
Seit 2005 |
|
|
Karine Minasjan |
Karine Minasjan ist die Vorsitzende der Nichtregierungsorganisation “Menschenrechtszentrum für Kriegsgefangene, Geiseln und Vermisste“ mit Sitz in Yerevan. Seit 2000 arbeiten wir in der Vermisstenfrage des Karabach-Konfliktes zusammen. |
|
• BERNHARD CLASEN •
|
|
Bernhard Clasen © 2001 - 2007 Design: Zaira Aminova |