Bernhard Clasen

• BERNHARD CLASEN •
Biographie

9. 8.1957 geboren in Augsburg,
1986 Heirat mit Regina Clasen, Ärztin für Psycho­therapeutische Medizin

Schulausbildung
01.09.1964 - 31.07.1968 Grundschule Niederrieden (Bayern)
01.09.1968 - 31.07.1970 Gymnasium Marianum Buxheim
01.09.1970 - 30.06.1978 Bernhard Striegel – Gymnasium Memmingen,
Abschluss mit Abitur
01.07.1978 – 30.6.1980 Wehrdienst als Funker in Donauwörth
01.10.1980 - 20.10.1986 Studium der russischen und englischen Sprache
am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg
Abschluss als „akademisch geprüfter Übersetzer für die russische Sprache".


Berufliche Tätigkeit:

Nach 1986  Tätigkeit als freier Übersetzer und Dolmetscher für Russisch. 

Ø      Für die russische Sprache ermächtigter Übersetzer beim Oberlandesgericht Düsseldorf

Ø      Arbeit u.a. für Helmut Lippelt (MdB), Christa Nickels (MdB),

Ø      Amnesty International

Ø      Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Ø      Elisabeth Schroedter (MdEP)

Ø      Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen,

Ø       Amtsgericht Mönchengladbach, Nettetal

Ø       Verwaltungsgericht Gelsenkirchen

Ø       Firma Aquadreams (www.aquadreams.net)

Ø      TÜV Mönchengladbach

Ø      Bayerischer Verwaltungsgerichtshof

Ø      WDR

Ø       Dokumente und Urkunden für Privatpersonen.

 

Seit 1993 Entsendungen als Kurzzeitexperte in die GUS für die Heinrich-Böll-Stiftung, die Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter, den Bundestagsabgeordneten Helmut Lippelt.
1994 Organisator einer internationalen Konferenz in Kiew (Ukraine)
"Vorbereitung auf den 10. Jahrestag der Katastrophe von
Tschernobyl" (für die Heinrich-Böll-Stiftung)
Seit 1994  Jährlich mehrere Aufenthalte in Armenien und Aserbaidschan
1995 Kurzzeitexperte für die GTZ in Moldawien (Seminar: Förderung der moldawischen Umweltbewegung, Chisinau, Seminarleiter: Udo Heitmann)
Seit 1998 Leiter des Projektes „Humanitäre Vermittlung im Karabach-Konflikt“, gefördert vom AA über die Heinrich-Böll-Stiftung.
Projekthöhe: ca. 80.000 ˆ / Jahr.


Mein politischer Lebenslauf


Seit 2005 bin ich Mitglied bei WASG und Linkspartei, war jedoch schon zuvor politisch tätig.
Als Schüler begann ich 1975 mein politisches Engagement in der CSU-nahen Schülerunion. Zwei Jahre war ich Chefredakteur der Schülerzeitung „Konzepte“ am Memminger Bernhard-Strigel-Gymnasium (www.strigel.de).
Von 1978 – 1980 war ich zwei Jahre Soldat bei der Bundeswehr in Donauwörth.
Erst der Falkland-Krieg 1982 und die Aktionen und Schriften des amerikanischen Friedensaktivisten Daniel Berrigan führten bei mir zu einem Umdenken.
In der Folge schloss ich mich der Friedensbewegung an.
1983 beteiligte ich mich an einer Blockade der US-amerikanischen Streitkräfte in Mutlangen. Dort waren die Pershing-Raketen stationiert. In einer Gerichtsverhandlung wurde ich in der Folge zu 20 Tagessätzen verurteilt. Da ich diese Tagessätze nicht bezahlte, saß ich 1984 zwanzig Tage in Haft.
Wenige Tage vor Haftantritt in West-Deutschland führte ich auf dem Ost-Berliner Alexander-Platz mit anderen verurteilten Mutlangen-Blockierer eine Soldaritätsaktion mit der Friedensbewegung in der DDR durch. Auch hier wurden wir sofort verhaftet. Nach acht Stunden Verhören durch die Stasi wurden wir noch am selben Tag nach West-Berlin abgeschoben.
Siehe auch: Süddeutsche Zeitung vom 30.3.1985 und unser Flugblatt

Anfang der 80-er Jahre trat ich bei den Grünen ein.
1991 führte George Bush sen. Krieg gegen Irak. Aus diesem Anlass gründete ich mit anderen Aktivisten in Mönchengladbach die Initiative „Kein Blut für Öl“.
In den 90-er Jahren war ich bei Bündnis90/Die Grünen aktiv.
Ich war:

-         Delegierter bei Parteitagen

-         Mitglied des Vorstandes der Mönchengladbacher Grünen (5 Jahre)

-         Mönchengladbacher Direktkandidat bei den Landtagswahlen 1995

-         Mitglied des bundesweit tagenden AK Ost-West.

Bei den Grünen arbeitete ich u.a. mit Elisbeth Schroedter (MdEP), Christa Nickels (MdB), Helmut Lippelt (MdB) und der Heinrich-Böll-Stiftung zusammen.

Wegen der grünen Zustimmung zu den Bomben auf Belgrad und andere jugoslawische Städte trat ich am 25. März 1999 aus der Partei „Bündnis90/Die Grünen“ aus.

Anschließend beschäftigte ich mich verstärkt mit Friedens- und Menschenrechtsarbeit.

Ich war der Organisator mehrerer Friedensdemonstration für das Mönchengladbacher Friedensforum gegen die Kriege in Jugoslawien (1999), Afghanistan (2001), Irak (2003), Tschetschenien.

In meiner Menschenrechtsarbeit arbeite ich insbesondere mit zwei Organisationen zusammen:

Dem Menschenrechtszentrum Memorial (Moskau) und der Co-Gruppe Russland von Amnesty International (Berlin).
Seit 1995 betreue ich als Leiter des Projektes „Kriegsgefangene, Vermisste und Geiseln des Karabach-Konfliktes“ ein Projekt, das u.a. von der Heinrich-Böll-Stiftung, dem deutschen Aussenministerium und Caritas Frankreich finanziert wird/wurde.

Siehe auch: www.agkk.org


In meiner umweltpolitischen Arbeit konzentriere ich mich vor allem auf die Frage von Atompolitik und Menschenrechten. Hier arbeite ich u.a. mit Natalja Mironowa (Tscheljabinsk) und Grigorij Pasko (Wladiwostok, Moskau) zusammen.

Veröffentlichungen in Publik-Forum, Friedensforum, taz, Neues Deutschland.

2005 wurde ich von der WASG und Linkspartei in Mönchengladbach zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl gewählt.

Seit 2006 bis August 2007 war ich einer von drei Sprechern der Linkspartei.PDS in Mönchengladbach. Seit August 2007 bin ich Sprecher des Mönchengladbacher Kreisverbandes der LINKEN.

Mitarbeit in folgenden Gremien:
Ökologische Plattform, LAG Frieden und Internationale Politik


                             Mitgliedschaft in folgenden Organisationen:

Arbeitsgruppe Karabach-Konflikt (Co-Vorsitzender)

Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher (BDÜ)

Deutsch-Russischer Integrationsverein, Mönchengladbach

Flüchtlingsrat Mönchengladbach (Mitglied des Vorstandes seit 2002)

Lew Kopelew Forum

Linkspartei



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