• BERNHARD CLASEN •
Aktuelles

2010 02 04: Nein zur Militärparade! Ja zum Dialog mit den Militärs!


Die Ratsfraktion der LINKEN wird sich nicht an der Abschiedsparade der schnellen Eingreiftruppen in deren Hauptquartier in Rheindahlen im Juni dieses Jahres beteiligen. Dies geht aus einem vom 4. Februar datierten Antwortschreiben der Ratsfraktion hervor, in dem diese auf eine Einladung der NATO-Militärs reagiert.
„Leider sehen wir uns außerstande, der Parade am 18. Juni 2010 beizuwohnen, fürchten wir doch, dass unsere Anwesenheit bei diesem Event als Zustimmung zur derzeitigen Interventionspolitik missverstanden werden könnte.“ begründet Bernhard Clasen, der ab März als Nachrücker für den zurückgetretenen Rolf Flören im Rat der Stadt Mönchengladbach sitzen wird, die Absage. Clasen, der die Interventionspolitik der NATO ablehnt, ist der Auffassung, dass sich die NATO-Truppen in Afghanistan längst von ihrem ursprünglich definierten Kriegsziel, Bin Laden zu ergreifen, entfernt haben. Dies zeigten auch die Ereignisse vom 4. September 2009, als auf Befehl eines deutschen Offiziers über hundert Menschen von NATO-Truppen verbrannt worden sind, so Clasen.

Auch wenn DIE LINKE eine Teilnahme an dem Event im Juni im JHQ ablehnt, ist sie sehr an einem Dialog mit den Militärs über Friedenspolitik interessiert. Ihre Ablehnung, an der Parade teilzunehmen, koppelt sie mit einem Angebot an die Militärs, ins Gespräch zu kommen „an einem anderen Datum und einem anderen Ort“.
Sollte im Hauptquartier eine Trauerfeier für die im September in Kunduz verbrannten Menschen stattfinden, werde die LINKE auf jeden Fall teilnehmen, so Clasen.

Hier findet sich eine Kopie des Schreibens an das Hauptquartier der Schnellen Eingreiftruppen.

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