• BERNHARD CLASEN • |
18.8.2008: Die LINKE und der Ossetien-Krieg
Doch es gibt Dinge, die wir sofort tun könnten:
- Beide Seiten haben in diesem Krieg Gewalt gegen die Zivilbevölkerung ausgeübt. Ein erneutes Aufflammen des Krieges kann nicht ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund sollten wir uns an georgische und russische Institutionen wenden und diese auffordern, alle Streitigkeiten gewaltlos beizulegen. Mahnwachen vor georgischer und russischer Botschaft mit der Forderung „Keine Gewalt!“ wären ein schönes Zeichen.
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Mehr als 100.000 Menschen sind bei diesem Krieg obdachlos geworden. Diesen Menschen muss humanitäre Hilfe geschickt werden. Für die Umsetzung schneller, unbürokratischer Hilfe an beide Seiten ist es sinnvoll, bereits bestehende Kontakte zu nutzen (z.B. Kontakte aus der Städtepartnerschaft Saarbrücken – Tiflis).
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Leider arbeiten deutsche Konsulate in derartigen Situationen nicht allzu schnell. Wir müssen Druck auf die deutschen Konsulate in Russland und Georgien ausüben, möglichst vielen Menschen aus den betroffenen Gebieten eine Einreise nach Deutschland zu ermöglichen.
Bernhard Clasen
Der Autor ist Publizist und Dolmetscher für Russisch. Er arbeitet in der LAG Frieden und Internationale Politik der LINKEN. NRW mit, ist Sprecher des KV Mönchengladbach der LINKEN.
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