12.5.2008 - Mönchengladbach: Chinesischer Generalkonsul grenzt "amnesty international" aus
Am 14.5.2008 wird in Mönchengladbach der chinesische Generalkonsul Herr Haiyan Li aus Frankfurt auf Einladung eines Teils des Mönchengladbacher „Linken Forums“ zur Situation in China/Tibet sprechen.
Zuvor hatte der Kreisverband Mönchengladbach der Partei DIE LINKE. eine Veranstaltung zu dem Thema geplant, auf der Herr Haiyan Li und eine Asien-Expertin der
Menschenrechtsorganisation „amnesty international“ sprechen sollten. Nachdem sicher feststand, dass die
Vertreterin von „amnesty international“ extra aus Berlin anreisen wird, hatte der
Generalkonsul plötzlich Terminschwierigkeiten – und dies, obwohl die Amnesty-Referentin terminlich flexibel war.
Deswegen musste DIE LINKE Mönchengladbach die Veranstaltung leider wieder absagen.
Umso erstaunter war ich, als ich hörte, dass Herr Generalkonsul nun doch kommt, und am Mittwoch im „Linken Forum“ sprechen wird. Durch die Verschiebung der Veranstaltung von Linkspartei zum „Linken Forum“ ist es so gelungen, die Menschenrechtsorganisation „amnesty international“ auszugrenzen.
Natürlich ist es nachvollziehbar, dass sich ein Vertreter des offiziellen China nicht gerne Kritik von „amnesty international“ anhört. Schade aber, dass ein Teil des Mönchengladbacher „Linken Forums“ hierbei mitgemacht hat.
Mönchengladbach, 12. Mai 2008,
Bernhard Clasen
(Mitglied des „Linken Forums“ seit dessen Gründung 2005,
Mitglied der LINKEN Mönchengladbach und deren Sprecher,
Mitglied von „amnesty international“)
Die Veranstaltung mit dem chinesischen Generalkonsul findet statt am Mittwoch, den 14. Mai 2008 um 19:30 Uhr.
Ort: Geneikener Bahnhof, Otto-Saffranstraße 102, Mönchengladbach/Rheydt