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Unter den usbekischen Flüchtlingen in Schweden geht die Angst vor Abschiebung um. Nachdem sich die Europäische Union am 15. Oktober 07 in Luxemburg geeinigt hatte, die Sanktionen gegen den zentralasiatischen Staat Usbekistan weiter zu lockern, und die schwedischen Behörden immer häufiger usbekische Asylanträge in der letzten Instanz ablehnen, besteht nun die Gefahr, dass Schweden Flüchtlinge aus Usbekistan abschieben will.
Schweden hatte bisher mehr als jedes andere Land Flüchtlingen aus Usbekistan ein Aufenthaltsrecht ermöglicht. Nach den Ereignissen von Andischan im Mai 2005 hatte Schweden allen im Land befindlichen Usbeken Schutz vor Abschiebung gewährt.
Sollte Schweden jetzt tatsächlich Abschiebungen nach Usbekistan aufnehmen, könnte dies auch eine Signalwirkung für andere europäische Länder in deren Umgang mit Flüchtlingen aus Usbekistan haben.
Viele Flüchtlinge aus Usbekistan hatten ihr ganzes Hab und Gut verkauft, um die Flucht ins Ausland finanzieren zu können. Bei einer Abschiebung droht ihnen Gefahr für Leib und Leben, erfahren doch die usbekischen Behörden vorab von der usbekischen Botschaft in Schweden über die Ankunft eines abgelehnten Asylbewerbers.
Mehr dazu in der Presseerklärung der „Assoziation Menschenrechte in Zentralasien“.
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